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Das Polarlicht galt früher als ein mystischer Zauber. Es gibt z.B. Hunderte von Berichte, wo das magische Himmelslicht genannt wird. Die Menschen haben gedacht, dass die Lichtbänder den Zorn der Götter darstellen.

Heutzutage gibt es aber eine wissenschaftliche Erklärung für diese Erscheinung. Außerdem haben wir Bilder, die im All von den Space-Shuttles Discovery und Endeavour aufgenommen wurden.

 

UAF Geophysical Institute / Photo by David Fritts

WO KÖNNEN WIR DAS NORDLICHT SEHEN ?

Das Nordlicht ist wie der Name andeutet, besonders an die Polargebiete gebunden. Es tritt meistens in einem Gürtel rund um die magnetischen Pole auf. Diese Nordlichtzone geht über Nordskandinavien, Island und die Südspitze von Grönland durch das nördliche Kanada, über Alaska und die Nordküste von Sibirien entlang. Das "Nordlicht" ist eigentlich keine gute Bezeichnung, weil sie nämlich etwas einseitig ist.

Rings um den südlichen Magnetpol haben wir auch genau so eine Zone. Dieses "Südlicht" wird in der Antarktis und den Meeresbereichen ringsum gesehen. Es gibt eben nur sehr wenig bewohnbare Gegenden im Süden, wo dieses "Südlicht" zu beobachten ist. Nur in Tasmanien und im südlichen Neuseeland kann man ab und zu etwas davon mitbekommen.

Das - Nordlicht - lateinisch =AURORA BOREALIS und das - Südlicht - lateinisch = AURORA AUSTRALIS

POLARLICHTER KÖNNEN WIR SEHR OFT SEHEN !

Wir können sie fast in jeder klaren Nacht sehen. Wie zum Beispiel im norwegischen Tromsø und in der Finnmark, der nördlichsten Provinz Norwegens. Wenn wir ein Stück weit südlicher gehen, wird es immer weniger. In Südnorwegen werden Polarlichter nur ein paar Mal pro Monat gesehen. In Mitteleuropa ist das noch seltener, das Phänomen tritt hier nur noch einige Male pro Jahr auf.

Die besten Aussichten ein Polarlicht zusehen hat man bei klarem Himmel, von Anfang Oktober bis Mitte April.

Seinen Ursprung hat das Polarlicht in der Korona (der äußersten Sonnenhülle, auch als Sonnenatmosphäre bekannt). Durch die Sonnenaktivität werden Partikel (elektrisch geladene Teilchen) von der Oberfläche in das Weltall geschleudert, so entsteht der sogenannte SONNENWIND. Wenn die Sonne heftiger eruptiert, erreicht der Sonnenwind unseren Planeten schneller.

Die Erde hat ein Magnetfeld, das sich sehr stark unter dem Einfluss des Sonnenwinds verformt. Auf der Tagseite der Erde ist die Magnetosphäre (wegen des Sonnenwindes) zusammengedrängt und auf der Nachtseite ragt sie mehrere Millionen Kilometer weit in den Weltraum, als eine Art magnetischer "Schwanz". Auf der Nachtseite können die elektrisch geladenen Teilchen, Protonen und Elektronen, in die Magnetosphäre einsickern. Das alles ist ein sehr komplizierter Vorgang.

 Die grün leuchtenden Teile der Auroren werden in einer Höhe zwischen circa 80 km und 150 km durch Sauerstoffatome ausgesendet. In einer Höhe zwischen 150 km und ca. 600 km Höhe sendet eine elektrisch und energetisch geladene Form der Stickstoffatome die roten Strahlungsanteile aus. Die Farbe hängt von der Energie ab. Auch die chemische Natur bestimmt noch mit, welche Farbe das Polarlicht hat.

Hier noch einige interessante Links, wo man meiner Meinung nach so richtig etwas lernen kann !!!

Polarlichtseite von Ulrich Rieth

Polarlicht live Webcam aus Alaska

Polarlichtseite von Thomas Sävert

 

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 Über einen Gästebucheintrag würde ich mich sehr freuen. Danke !!!    © Photo-Bine2001

26. September 2001